Durchgeführte Veranstaltungen:

Stadtlauf Team Mosterei Seiz Siegerin ihrer Altersklasse Carolin Maschke

Mosterei-Team erringt 16. Platz beim Stadtlauf in Gmünd

Im Feld von 32 Firmen schaffte die Mosterei Seiz mit den Läufern Manuel Maier und Moritz Weller und den Läuferinnen Rosi Nagel sowie Julia und Carolin Maschke beim 10km Run den 16. Platz. Im Zieleinlauf gab es großen Jubel vom eigenen Fanclub. Manu Maier belegte in der Einzelwertung den 38 Platz aller Läufer und Carolin Maschke holte sich den 1. Platz in ihrer Altersklasse. Alexander Seiz, der an dem Tag einen Workshop im Hochschwarzwald moderieren musste und nicht mit dem Fanclub vor Ort sein konnte, wurde von Andrea Seiz kompetent vertreten. Beide freuten sich um so mehr über das tolle Ergebnis des Teams.

Räuberpunsch Glühmost Albglüher

Albglüher ergänzt die Winterpalette von Apfelpunsch, Räuberpunsch und Glühmost

Letztes Jahr haben wir unsere Winterpalette schon mit dem Räuberpunsch (Apfel-Holunder-Punsch) erweitert. 2011/2012 ergänzt der Albglüher das Angebot. Der aus Apfel-Holunder-Most hergestellte Glühmost ist mit seiner roten Farbe und dem fruchtigen Geschmack etwas näher am Glühwein. Schon mehrmals mussten wir für den eigenen Verkauf und den Gmünder Weihnachtsmarkt nachproduzieren. Am Albstadl von Christian Franke (alias Bimbo) in der Bocksgasse gab es exklusiv unsere Produkte. Und die kamen beim Publikum richtig gut an. Etwas weniger süß und harmonisch gewürzt können unsere Punsch und Glühmost aus der 3l Box einfach im Topf oder der Mikrowelle erhitzt werden.

Unsere aktuelle Winterpalette (auch als Geschenk und Mitbringsel gut geeignet)
-Apfelpunsch: Der alkoholfreie Klassiker, 3l Box 6,40€
-Räuberpunsch: Apfel mit Holundersaft, schön rot und lecker, 3l Box 7,15€
-Glühmost: Der Klassiker mit Alkohol, 3l Box 7,90€
-Albglüher: Der Neue aus Apfel-Holunder-Most, 3l Box 8,70€

Gewinnerin der Verlosung Frühling und Mostprobe 2011

5. Most-Verkostungs-Seminar am Waldstetter Frühling gut besucht

Nach dem wir in den letzten Jahren sehr intensiv in die Technik und Sensorik-Schulung im kleinen Rahmen investiert haben, wollen wir dieses Jahr einmal einem größeren Interessentenkreis ausgesuchte Mostqualitäten zugänglich machen. Deshalb haben wir im Rahmen des Waldstetter Frühlings am Sonntag den 17. April 2011 die Gäste zu einer internationalen Mostprobe eingeladen. Zwölf Mostqualitäten aus Waldstetten, Hessen, Bodensee und Österreich standen zur Verkostung bereit. Mit detaillierten Analysewerten und Geschmacksbeschreibungen konnte jeder Interessierte seinen Mostgaumen schulen und seinen Favoriten wählen. Bei den über 100 ausgegebenen Proben platzierte sich der klassische Schwäbische Birnenmost aus Waldstetten auf Rang Eins. Weitere vorderste Plätze belegten der halbsüße Apfel-Birnen Most aus dem Mostviertel und der exotische Apfel-Kirsch-Erdbeer-Most vom Bodensee. Thea Kontny aus Schwäbisch Gmünd erhielt nun als Gewinnerin der Verlosung 10l ihres Lieblingsmostes von Alexander Seiz überreicht.

Hier unsere Mostproben in der Übersicht:
Waldstetter- Mix: (Mosterei Seiz, www.mosterei-seiz.de)
Waldstetter Apfelmost 2010, Birnenmost 2010, Edler Rosé
Hessen-Mix: (Hessische Wirtshauskelterer, www.kultapfel.de)
Apfelweine kultapfel klassik, Kultapfel rosé, kultapfel rot
Bodensee-Mix: (Seemostkellerei, www.seemost.de)
Apfelmost Rubinette, Apfel-Kirsch-Erdbeer "Summerwhine", Apfelmost Elstar
Mostviertel-Mix:(Seppelbauer, www.seppelbauer.at)
Speckbirnenmost "Naturbursch", Dorschbirnenmost, Apfel-Birne halbsüss

Unser Nachbar die Firma Allsolar www.allsolar24.de hatte ebenfalls eine Ausstellung und hat unsere Gäste mit Würstel und köstlichen geräucherten Forellen bewirtet.

Sensorik-Schulung Prämierung des besten Most Verkostung aus 6 Gläsern Alexander Schira

4. Waldstetter Most-Verkostungs-Seminar am 10. April 2010

So muss guter Most riechen und schmecken

Am Ende hatten wohl alle die Nase voll. Denn die Teilnehmer des 4. Waldstetter Most-Verkostungs-Seminars 2010 beschäftigten sich einen Tag lang mit dem Geruch und Geschmack von Most. Den Wissensdurstigen kredenzten Kellermeister Alexander Schira und Moster Alexander Seiz knapp 50 verschiedene Mostproben. Eingeladen hatten der Obst- und Gartenbauverein, die Gemeinde Waldstetten sowie die Mosterei Seiz.

Den Einstieg vollzog Schira über eine klassische Schulung der Grundgeschmacksarten. Zuerst wurden die für eine Degustation wichtigen Sinne Sehen, Riechen und Schmecken und deren Empfindungsmöglichkeiten wie Farbe, Zähflüssigkeit, Geruch, Geschmack, Mundgefühl oder Schärfe dargelegt. Mit jeweils fünf Gläsern ausgerüstet mussten die Teilnehmer die Aufgabe meistern, feine Abstufungen von Süße, Säure, Bitternoten und Gerbstoffen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Das sei bei der heute üblichen Übersättigung unseres Geschmacksempfindens durch industriell hergestellte Lebensmittel gar nicht so einfach, betonte Schira.

Bei den nächsten beiden Verkostungsrunden rümpften die Teilnehmer dezent die Nase. In die Gläser kamen zwei fehlerhafte Mostkreationen: Der nach faulen Eiern stinkende Böcksler und der stechend riechende Essigstich. Dabei konnte Schira anhand detaillierter chemischer Formeln aufzeigen, was bei der alkoholischen Gärung und bei der Herstellung von Most alles schief laufen kann. Als Weinbautechniker plädiere er für ein technisch einwandfreies Arbeiten. Sauberes Obst, schonendes Pressen, Vorklärung und Schweflung des Saftes und die Zugabe einer Reinzuchthefe seien Grundvoraussetzungen, damit überhaupt ein guter Most entstehen könne. Wenn dann noch die Temperaturführung im Keller passe, der Most abgestochen und nochmals geschwefelt werde, dann stehe einem guten Most mit schöner Aromenbildung nicht mehr viel im Wege, erklärte Schira weiter.

Hans Krieger aus Waldstetten hatte dies wohl alles beherzigt. Nach einer zünftigen Bewirtung durch den Obst- und Gartenbauverein schnitt sein Apfelmost sowohl bei der Bewertung durch Schira wie auch bei den Teilnehmern am besten ab. Er gewann die Mostprämierung und erhielt für seinen ersten Platz von Bürgermeister Michael Rembold ein Waldstetter Streuobstpäckle mit Saft, Apfelsherry und Birnensekt überreicht. Genau so müsse ein guter Most riechen und schmecken war die Beurteilung von Schira. Auf Platz zwei landete Karl Domhan aus Weiler mit seinem Birnenmost und einem Gutschein für ein Apfelbäumchen. Den dritten Rang ergatterte Manfred Weller aus Strassdorf mit dem herzlichen Dank in Form eines Bohnapfelbrands der Brennerei Kottmann.

Die letzten sechs Proben waren nochmals ein Blick über den Tellerrand. Besprochen wurden ein purer Birnmost aus der Oberösterreicher Weinbirne, ein perfekter Apfelmost aus der Sorte Rubinette, ein Apfel-Erdbeer-Kirsch-Most, der Apfeldessertwein von Alexander Seiz von der Mosterei und ein Spätburgunder der Waldstetter Hanglage Vögelesrain von Alfons Rack. Bürgermeister Rembold bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten und lobte im Auftrag aller Teilnehmer nochmals Alexander Schira für sein gehaltvolles und interessantes Tagesseminar.

Alexander Seiz bei der SWR Nachmittags-Sendung "Kaffee oder Tee"

Alexander Seiz erzählt bei Kaffee oder Tee vom Mosten früher und heute

Most oder Saft - und nicht Kaffee oder Tee - war das Thema der gleichnamigen Sendung am Montag 21. September 2009. Mit als Studiogast dabei: Alexander Seiz von der Mosterei Seiz in Waldstetten. Die letzten 10 Minuten kurz vor 18.00 Uhr ging es ans "Eingemachte". "Wie denn Most und Saft in Waldstetten gemacht wird, was so was kostet und ob sich das noch lohnt" waren die spannenden Fragen von Moderator Martin Seidler. Dazwischen kamen kleine Filme über Streuobstwiesen und das Mosten anno 1967. Mit großem Interesse lauschten Zuschauer, Moderator und Regie den Erzählungen von Alexander Seiz. Wie alles begann beim Vater 1958, dass alle Anlagen und Geräte 1998 verkauft wurden und Alexander Seiz im gleichen Jahr die komplette Ausrüstung wieder neu erstand. Und vom Erfolg der Bag-in-Box-Anlage, die 2004 die erfolgreiche Wende brachte und im sehr guten Jahr 2008 zu 40 Tagen Mosten verhalf. Schön, dass diese Themen auch im Fernsehen eine Rolle spielen.

Titel Unser Bericht

Bericht über uns im Magazin "Liebes Land"

So ein Saftladen!

Wer über uns gerne mal in einer Zeitschrift nachlesen möchte, muss sich nur die Augustausgabe 2009 des Magazins "Liebes Land" besorgen. In der Titelstory geht es um das Thema "Flüssige Früchte für heiße Tage". Der Bericht macht Lust auf flüssige Naturprodukte, stellt Hintergrund-Informationen vor und hat einige tolle Rezepte für Bowlen parat. Neben zwei Kollegen finden Sie einen Bericht über unseren "Saftladen" auf Seite 13. Schauen Sie doch mal rein.

Waldstetter Herbst

27. September 2009: Tag der Offenen Mosterei mit Hoffest

Ein wunderschöner Tag und viel Gästen auf dem Hof. Mit Schaumosten, Informationen zum Pressen und Heißabfüllen und leckeren Apfelgetränken. Wir kredenzten herrlichen Most aus unserer Zapfanlage, Holunderblütenlimo, frischen Apfelsaft, Mostbowle und unseren neuen köstlichen und stilvollen Apfeldessertwein "Manzana". Auf unserem Hof war wieder mit dabei: Der Landgasthof Hölzle mit Maultaschen und Zwiebelfladen.
27.09.2009, 12:00 bis 17:00 Uhr, auf dem Hof Mosterei Seiz

12. September 2009: 3. Saisonauftakt Mosterei mit Obst- und Gartenbauverein

Wir feierten gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein den Beginn der Mostereisaison. Wie schon im letzten Jahr gab es leckeren Most vom Fass, frischen Apfelsaft, Zwiebelfladen, Quiche und Würstle. Die Mosterei war an diesem Morgen Treffpunkt für Jung und Alt. Zuschauen, Probieren, Genießen und den Ernteherbst in vollen Zügen genießen war das Motto. Leider gab es noch kaum Anmeldungen zum Mosten. Woher sollen auch die Äpfel kommen?
12.09.2009, 10:00 bis 14:00 Uhr, auf dem Hof Mosterei Seiz

Most-Seminar Bild 1
Most-Seminar Bild 1

Most-Seminar Bild 2
Most-Seminar Bild 2

Most-Seminar Bild 3
Most-Seminar Bild 3

„Die Nase für den Most geschult“

Ein Most kann viele Facetten und Duftnoten haben. Muffig, grasig, holzig oder fruchttypisch - so vermittelte es Sensorik-Experte Dr. Klaus Hagmann aus Göppingen den Teilnehmern des 3. Waldstetter Most-Verkostungs-Seminar am 5. April 2009 im Bürgerhaus in Waldstetten. Eingeladen hatten der Obst- und Gartenbauverein, die Gemeinde Waldstetten sowie die Mosterei Seiz. Hagmann ließ in seinem Einstiegsvortrag schnell erkennen, auf was es beim Most ankommt. Sauberes Arbeiten und einfache Kenntnisse der Kellerwirtschaft könnten schon viel bewegen, sagte er. Denn die Proben, die er unter die Nase bekomme, seien halt zum größten Teil mit Fehlern behaftet. Wenn zu viel fauliges Obst verwendet werde, die Gärung nicht zügig verlaufe oder der fertige Most zu viel Luft bekomme, sei es schnell aus mit dem guten fruchtigen Geschmack. Hagmanns hartes Urteil liegt dann zwischen schweflig bitter bis muffig schal.

Die fehlerhaften Mostproben blieben den knapp 40 Gästen beim Verkostungs-Seminar im Bürgerhaus erspart. 31 Mostproben wurden zwar eingereicht, aber nur die besten 12 schafften es ihn die beiden Verkostungsrunden mit jeweils sechs Proben. Einen Birnenmost suchte man in der Verkostung vergebens. 2008 war zwar ein ausgezeichnetes Apfeljahr, aber es gab so gut wie keine Birnen. Dafür fanden neben dem klassischen Apfelmost aus Streuobstbestand ein sortenreiner Bohnapfelmost oder eine Mischung mit Holunder den Gefallen der Verkoster.

Bei der Schulung zeigte Hagmann auf, wie sich seine sensorischen Kommentare wie "grasig-grün" oder "hart am Gaumen" durch hohe Säurewerte belegen lassen. Denn bei allen Proben hatte er zuvor schon die konkreten Analysewerte zu Alkohol, Restzucker und Säuregehalt ermittelt. Die Teilnehmer lernten mit der eigenen Nase Fehltöne sowie Geschmacksnuancen wie "holzig", "fruchtig", "mit Kreidenoten" oder "mit feinen Honigtönen" zu erkennen. In der dritten Verkostungsrunde - außerhalb der Wertung - wurden den Teilnehmern noch besondere Köstlichkeiten wie zum Beispiel ein sortenreiner Rubinettenmost oder ein von der Mosterei Seiz neu aufgelegter, eleganter Quittenmost präsentiert.

Beim diesjährigen Seminar war neu, dass die Teilnehmer ebenfalls ihre Punkte für Aussehen, Geruch und Geschmack vergeben konnten. Das Urteil von Sensorikexperte Hagmann und das der Teilnehmer ergaben dann zusammen den Sieger. Rudi Zeller vom Kriegshäusle in Strassdorf holte sich die Siegerkrone und erhielt dafür gleich einen neuen Obstbaum als Preis. Platz 2 belegte Joachim Holz aus Waldstetten. Er erhielt ein Paket mit Mostspezialitäten der Mosterei Seiz. Der dritte Rang mit dem Lohn zweier Schnapsbesonderheiten vom Braunhof in Waldstetten ging an Albrecht Frey aus Strassdorf.

Für die passende Unterhaltung im Seminar hatte Mitinitiator Alexander Seiz den Niederstotzinger Markus Röhrer engagiert. Dieser zeigte sein Können und seine Vielseitigkeit auf der steirischen Harmonika und begeisterte mit traditionellen Stücken. Für das leibliche Wohl sorgte in der Pause der Obst- und Gartenbauverein mit einem zünftigen Vesper. Dessen Vorsitzender Martin Mager bedankte sich zum Abschluss bei allen Beteiligten für das gelungene Seminar und würdigte besonders die finanzielle Unterstützung durch Bürgermeister Michael Rembold.

Chef Alexander Seiz

Gutschein

50 Jahre Mosterei Seiz 1958-2008:
Auftakt-Hocketse und Gutscheinaktion im September

Wie alles begann: Die Freundschaft der Familie Seiz mit den Chefs der Firma Amos, die auch Saftpressen für Mostereien herstellte, führte 1958 letztlich zur Ansiedlung einer Mosterei in Waldstetten. Familie Seiz erwarb eine Garage und versetzte diese hinter ihr Familienhaus mit Werkstatt. Dort wurde die Mosterei mit Waschanlage, Mühle und Presse installiert. Bereits am 1. Oktober 1958 konnte so der erste Saft gepresst werden.

Gute und schlechte Jahre: In guten Obstjahren standen die mit Säcken überhäuften Anhänger bald in der ganzen Raiffeisenstraße bis zur Post. Morgens waren die ersten schon um 5 Uhr am Tor. Gemostet wurde von 6 bis 20 Uhr - bei Nässe und oft auch bei Kälte. Jeden Tag musste anschließend alles noch bis zu zwei Stunden gereinigt werden, was oft bis spät in die Nacht dauerte und den Einsatz der gesamten Familie erforderte. Es wurde weiter investiert: Transportfässer mit Wagen und Schläuchen, eine Putzmaschine für Pressröste, kleinere Saftpumpen und zuletzt eine Waschmaschine für die Presstücher. Mit den Jahren gingen die Mostmengen allerdings stetig zurück.

Die Betriebsübergabe: Anfang 1998 musste die Mosterei durch den Neubau eines Zwölffamilienhauses im Garten weichen. Albert Seiz verkaufte die Anlage und das Mosterei-Häuschen wurde abgerissen. Sohn Alexander Seiz entschloss sich jedoch trotz rückläufiger Zahlen weiterzumachen. Er investierte in eine komplett neue Anlage. Diese sollte nun in die "Beschlagschmiede" in das vordere Gebäude Hauptstraße 32 eingebaut werden.

Investition in "Bag-in-Box": 2004 investierte Seiz in eine neue mobile Abfüllanlage "Bag-in-Box" der Firma Rink. Diese erhitzt den frisch gepressten Saft auf 80 Grad, der dann über eine automatische Abfüllstation in 5- und 10-Liter-Beutel mit Hahn eingefüllt wird. Der Saft ist damit unangebrochen mindestens ein Jahr haltbar. Fast 90 Prozent aller Mostereikunden machen inzwischen davon Gebrauch. Nur noch wenige nehmen den Saft wie früher mit nachhause und lassen ihn zu Most vergären. Die Kunden kommen dabei von weit her: aus Fils- und Remstal, vom Albuch, aus Heidenheim, Aalen und von der Frickenhofer Höhe.

Seiz' Streuobst-Philosophie: Seiz hat die Mosterei wieder attraktiv gemacht. Bis zu zehn Mitarbeiter sind jetzt während der Saison (20-30 Tage) für die Mosterei im Einsatz - und natürlich die ganze Familie. Das ganze Jahr über ist samstags das "Mostlädle" geöffnet. All das hat Philosophie und Strategie. Mit seinen Produkten, seinem Service und seinen Aktivitäten will Seiz die Verarbeitung alter Obstsorten fördern. Das ganze Jahr über häufen sich inzwischen die Anfragen von Gruppen, die in die Mosterei kommen wollen um eine Führung und Verkostung zu erleben. Selbst der Most erlebt bei Seiz eine regelrechte Renaissance. Seine Most-Verkostungs-Seminare sind jedes Jahr aufs Neue gut gebucht.

Leistungen und Service: In der Mosterei Seiz kann man ab 2 Zentner sein eigenes Obst pressen lassen und bekommt hieraus seinen eigenen Saft. Wer möchte, kann diesen sofort durch Heißabfüllung haltbar machen lassen. Er wird in 5- oder 10-Liter-Beutel gefüllt, der dann ein Jahr haltbar ist und einen Hahn zum Zapfen hat. Während der Saison (Anfang September bis Mitte November) gibt es an den Mosterei-Tagen immer frischen Saft, das ganze Jahr über Most und die haltbaren Apfelsaftboxen für 5 und 10 Liter. Im Verkauf sind noch der Holunderblütensirup und der neue Apfeldessertwein "Manzana" nach spanischem Vorbild. Fässer und allerlei Artikel zum Mosten sind ebenfalls vorrätig. Wer möchte, kann sich auch eine kleine Presse, eine Mühle, Filter oder den Saftpasteur ausleihen. Fürs eigene Fest gibt es bei Seiz zudem noch eine Zapfanlage für Most im Leihbetrieb.

50-jähriges Jubiläum: Als Sonderaktion zum Jubiläum bekommen Kunden und Gäste mit dem Gutschein an allen Mosterei-Tagen im September einen Liter frischen Apfelsaft in der Jubiläumsflasche. Zum Waldstetter Herbst gibt es ein großes Hoffest mit Schau-Mosten und vielen Apfelgetränken. Kommenden Samstag, 20. September, findet ab 10 Uhr auf dem Hof der offizielle Saisonauftakt gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein statt. Es gibt Most vom Fass, frisch gepressten Apfelsaft, Schmalzbrot und Zwiebelfladen.
20.09.2008, 10:00 bis 14:00 Uhr, auf dem Hof Mosterei Seiz

Apfelblüte

Äpfel

Glas im Gras

Streuobstwiese

Apfel am Baum

Mostkrug

Landschaft

Apfelblüte

Äpfel

Glas im Gras

Streuobstwiese

Apfel am Baum

Mostkrug

Landschaft

Apfelblüte

Äpfel

Glas im Gras