Rückblick

Prämierung der Prämierten

Der Landkreis Esslingen hat Mitte April zum ersten Mal eine landkreisweite Mostprämierung durchgeführt. Dabei war die Teilnahme nur den Mostmachern und Mostmacherinnen vergönnt, die es bereits in einer örtlichen Mostprämierung auf die ersten drei Plätze geschafft haben. Alexander Seiz wurde als Most- und Moderationsexperte engagiert, um bei der hochwertigen Veranstaltung in der Alten Keller in Neuffen durch die 23 Proben und den Abend zu führen. Die Bewertung erfolgt zum Einen durch eine achtköpfige Jury aus Most- und Weinspezialisten – darunter 4 Frauen - zum Anderen durch die Teilnehmer selbst.

Alexander Seiz spickte den Abend mit sensorischen, geschichtlichen und technischen Erläuterungen zum Most (das Foto zeigt den typischen Gesichtsausdruck bei einem gerbstoffreichen Birnenmost). Außerdem waren die Tipps der Weinwirtschaft zum Thema Most sehr spannend: Eigentlich handelt es sich beim Ausbau um ein und dieselbe Technik. Nur hat Most wesentlich weniger Alkohol und ist damit gut als Alltags- oder Sommergetränk geeignet. Schade eigentlich, dass der Ruf des Mostes wesentlich schlechter ist als seine tatsächliche Güte. Denn fast alle eingereichte Moste waren sauber und hatten einen ausgesprochen fruchtigen Duft und Geschmack. Gewonnen hat übrigens der Birnenmost von Hermann Haußmann aus Oberboihingen. Fotos: Hammer

Toller Vortrag bei Mostprämierung Leutenbach

Wir waren dieses Jahr mit einer kleinen Abordnung bei der Mostprämierung in Leutenbach dabei. Der Vortrag von Alexander Seiz zu der Geschichte vom Most, alten Most-Traditionen, der eigenen Mosterei und den neuen innovativen Produkten kam bei den knapp 100 Teilnehmern sehr gut an. Insgesamt mit den 11 Proben, verschiedensten Vorträgen und diversen weiteren Versucherle eine sehr gelungene Veranstaltung. Kompliment an die drei ausrichtenden OGV´s.

Knapp 3.000 Liter bester "Silvester-Saft"

Knapp 3.000 Liter Silvester-Saft gab es dieses Jahr noch bei uns in Straßdorf beim letzten Mosterei-Termin Deutschlands. Neben den eigenen 80 Zentner Obst kammen noch 11 Termine von Kunden zum Verarbeiten zusammen. Wer noch Obst brachte wurde mit super süßem Saft belohnt. Denn das späte Obst schafft es mit der Vollreife nicht nur auf über 60 Grad Öchsle, sondern hat auch noch weniger Säure durch die längere Lagerzeit. Bei kalten, aber schönstem Wetter machte es vielen Besuchern sichtlich Spaß das Jahr bei süßen Silvester-Saft, Punsch, Glühmost und Saitenwürstle ausklingen zu lassen (Fotos: Eigen, Eduard Kessler).

Erfolgreicher Christbaumverkauf mit toller Weihnachtsstimmung

Die drei Tage Christbaumverkauf und Glühmost-Treff bei uns an der Mosterei mit Jungkolping waren eine richtig super Sache. Die Bürger freuten sich dass es endlich wieder einen Baumverkauf in der Nähe und einen schönen vorweihnachtlichen Treffpunkt gab.

Jungkolping hat es nicht nur die Kasse für die Jugendarbeit etwas aufgebessert, sondern sichtlich Spaß bereitet. Und für die Mosterei war es ein echtes Highlight: Es war viel los und die geniale Weihnachtsbeleuchtung sorgte für Aufmerksamkeit.

Danke an Jungkolping für die unkomplizierte und engagierte Zusammenarbeit und insbesondere an Dominik Hegele für seinen super Einsatz und die professionelle Beleuchtung. Mehr von ihm unter D-Veranstaltungsservice.

Langer Oktober-Mittwoch kam super an

Unser Test Mittwochs im Oktober die Öffnungszeiten zu verlängern und in 2 Schichten zu arbeiten kam super an. Morgens ging es um 07.30 statt 08.30 Uhr mit den ersten Terminen los. Am Abend verlängerten wir von 17.30 Uhr die Arbeitszeit bis 19.30 und teilweise sogar 20.30 Uhr. Für Arbeitstätige war das ideal zum "Spät-Mosten". Wir haben sogar auf Grund der hohen Nachfrage noch am 02.11.2016 lange gemostet.

Toller Straßdorfer Frühling

"Mit dem Straßdorfer Frühling beginnt der Frühling in Gmünd" ist die herzhafte Aussage von Oberbrügermeister Richard Arnold bei der Eröffnung des verkaufsoffenen Sonntags. Die Mosterei wurde wie schon im letzten Jahr - trotz des Standortes weit außerhalb im Gebiet Straßdorf-Süd- wieder sehr gut  frequentiert. Die Aktion "Den Frühling geschenkt" mit einer Flasche Mugo gratis beim Einkauf von 30€ haben viele Kunden gerne genutzt. Dazu gab es die Vorstellung und Verkostung des neuen Quittendessertweins "Membrillo".

 

Mosterei mit neuer Homepage

Nach mehr als 10 Jahren haben wie unsere Homepage grundlegend überarbeitet sowie schneller, schöner und komfortabler gemacht. Und auch auf diesen vielen neuen kleinen mobilen Geräten sieht die Homepage jetzt gut aus. Herzlichen Dank an die professionelle Umsetzung durch Theresia Rauh.

Jetzt macht es noch mehr Lust und Laune bei uns durchzustöbern. Sie sind ja schon Mittendrin :-).

Zwei neue hochinteressante Produkte

Seit der Neubau-Eröffnung haben wir zwei neue hochinteressante Produkte im Sortiment:

Mugo - Der Most-Hugo

MUGO - Der Most-Hugo: Eine Komposition aus unserem edlen Rosé-Most und dem selbstgemachten Holunderblütensirup. Schön in der 0,75l Schlegelflasche mit Longcap. Das leichte Geschmackserlebnis von der Ostalb.

Mugo - Der Most-Hugo

Schwäbischen Apfelmost "Cuvée 42": Aus ausgewählten Apfelsorten von Streuobstwiesen der Ostalb, schonend gepresst und vergoren, harmonisch zusammengefügt. Ein schwäbischer Apfelmost der Laune macht. In der Bordeauxflasche mit neuem Etikett eine wunderbare Homage an unseren neuen Standort "Auf der Höhe 42".

Neubau Mosterei wurde gleich von zwei Bürgermeistern eröffnet

Am Samstag 13. September feierten wir die offizielle Eröffnung unseres Mosterei-Neubaus im neuen Gewerbegebiet in Straßdorf. Oberbürgermeister Richard Arnold aus Gmünd und Bürgermeister Rembold aus Waldstetten lobten in ihrer Ansprache den gelungenen Neubau und die Aufrechterhaltung alter Traditionen. Die Mosterei leiste einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der typischen Kulturlandschaft am Albtrauf mit den wunderschönen Streuobstwiesen. Musikalisch umrahmt vom Akkordeonclub Waldstetten waren viele Freunde und Gäste zur Besichtigung gekommen. Richard Arnold ließ es sich nicht nehmen, selbst an die Presse zu stehen. Der Tag wurde mit Schaumosten, Most- und Saftverkostungen, Rollblitz-Vorführung, Streuobstinformationen, Kräutersalzherstellung, Ponyreiten für Kinder und die gekonnte Bewirtung des OGV Waldstetten abgerundet.

Rudi Zeller im Element am Info-Stand der Mosterei auf der LGS

Passend zur LIFE+-Ausstellung des Regierungspräsidiums hatten wir im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Gmünd vom 4.-6. Juli einen Infostand mit Kostproben und Informationen zum Thema Streuobstwiesen. Am Samstag hat Rudi Zeller vom Kriegshäusle dankenswerter Weise den Dienst übernommen. Wir waren ja selbst mit der ersten Ladenöffnung vom Mostlädle am neuen Standort in Straßdorf beschäftigt. Wie gewohnt hat Rudi die Aufgabe mit viel Liebe übernommen und mit Bravour gemeistert. Viele Besucher waren vom Geschmackserlebnis unseres neuen Wiesenkräuter-Apfelsaftes und des Apfeldessertweins Manzano begeistert. Den Besuchern der LGS hat es gut getan. Herzlichen Dank an Rudi für das tolle Engagement!

4. Waldstetter Most-Verkostungs-Seminar am 10. April 2010

So muss guter Most riechen und schmecken

Am Ende hatten wohl alle die Nase voll. Denn die Teilnehmer des 4. Waldstetter Most-Verkostungs-Seminars 2010 beschäftigten sich einen Tag lang mit dem Geruch und Geschmack von Most. Den Wissensdurstigen kredenzten Kellermeister Alexander Schira und Moster Alexander Seiz knapp 50 verschiedene Mostproben. Eingeladen hatten der Obst- und Gartenbauverein, die Gemeinde Waldstetten sowie die Mosterei Seiz.

Den Einstieg vollzog Schira über eine klassische Schulung der Grundgeschmacksarten. Zuerst wurden die für eine Degustation wichtigen Sinne Sehen, Riechen und Schmecken und deren Empfindungsmöglichkeiten wie Farbe, Zähflüssigkeit, Geruch, Geschmack, Mundgefühl oder Schärfe dargelegt. Mit jeweils fünf Gläsern ausgerüstet mussten die Teilnehmer die Aufgabe meistern, feine Abstufungen von Süße, Säure, Bitternoten und Gerbstoffen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Das sei bei der heute üblichen Übersättigung unseres Geschmacksempfindens durch industriell hergestellte Lebensmittel gar nicht so einfach, betonte Schira.

Bei den nächsten beiden Verkostungsrunden rümpften die Teilnehmer dezent die Nase. In die Gläser kamen zwei fehlerhafte Mostkreationen: Der nach faulen Eiern stinkende Böcksler und der stechend riechende Essigstich. Dabei konnte Schira anhand detaillierter chemischer Formeln aufzeigen, was bei der alkoholischen Gärung und bei der Herstellung von Most alles schief laufen kann. Als Weinbautechniker plädiere er für ein technisch einwandfreies Arbeiten. Sauberes Obst, schonendes Pressen, Vorklärung und Schweflung des Saftes und die Zugabe einer Reinzuchthefe seien Grundvoraussetzungen, damit überhaupt ein guter Most entstehen könne. Wenn dann noch die Temperaturführung im Keller passe, der Most abgestochen und nochmals geschwefelt werde, dann stehe einem guten Most mit schöner Aromenbildung nicht mehr viel im Wege, erklärte Schira weiter.

Hans Krieger aus Waldstetten hatte dies wohl alles beherzigt. Nach einer zünftigen Bewirtung durch den Obst- und Gartenbauverein schnitt sein Apfelmost sowohl bei der Bewertung durch Schira wie auch bei den Teilnehmern am besten ab. Er gewann die Mostprämierung und erhielt für seinen ersten Platz von Bürgermeister Michael Rembold ein Waldstetter Streuobstpäckle mit Saft, Apfelsherry und Birnensekt überreicht. Genau so müsse ein guter Most riechen und schmecken war die Beurteilung von Schira. Auf Platz zwei landete Karl Domhan aus Weiler mit seinem Birnenmost und einem Gutschein für ein Apfelbäumchen. Den dritten Rang ergatterte Manfred Weller aus Strassdorf mit dem herzlichen Dank in Form eines Bohnapfelbrands der Brennerei Kottmann.